Vortragende



Die Vortragenden beim pma focus 2017:


Keynotes



Renée Schroeder
Universität Wien
Renée Schroeder studierte Biochemie an der Universität Wien. Nach Forschungsaufenthalten in Europa und den USA leitet sie heute das Institut für Biochemie und Zellbiologie an der Universität Wien. Seit 30 Jahren untersucht sie die Ribonukleinsäure (RNA), jenes Makromolekül, welches maßgeblich für die Entstehung von Leben verantwortlich ist. Sie ist Autorin populärwissenschaftlicher Bücher und Editorin des Journals RNA Biology. 2012 und 2017 wurde sie außerdem mit dem Preis für das Wissenschaftsbuch des Jahres ausgezeichnet und sie ist Trägerin des Wittgenstein- und des Eduard-Buchner-Preises.

Thema der Keynote: Ordnung ohne Plan
Zeit: 09:10 - 09:55 Uhr

Die Evolutionstheorie besagt, dass komplexe Systeme sich selbst generieren – aber wie? Welche Prozesse müssen ablaufen, damit komplexes Leben entstehen kann? Und funktioniert manches besser, wenn man es „einfach laufen lässt“?

Diesen und weiteren Fragen geht die Forscherin in ihrer Keynote auf den Grund. Außerdem: Was wir vom Universum als selbstorganisierendes System lernen können und was Projektmanager*innen – vielleicht – mit dem lebensermöglichenden Molekül Ribonukleinsäure gemeinsam haben. 



Clemens Maria Schreiner
Kabarettist
Clemens Maria Schreiner ist Kabarettist, Moderator und Rampensau aus Leidenschaft. Als Solokünstler ist er Experte für flache Hierarchien und steile Pointen. Bei seinen Auftritten verlangt Schreiner von seinen zahlenden Stakeholdern (Publikum) ein Mindset, das auch bei Projektmeetings von Vorteil ist: Aufmerksamkeit, Mut zur Komplexität und abgeschaltete Handys. Von Projektmanagement hat er keine Ahnung. Von der Kunst, durch überraschende Blicke auf alltägliche Abläufe neue Lösungen zu finden, dafür umso mehr.

Thema der Keynote: Fix ist fad
Zeit: 17:35 - 18:10 Uhr

Es ist die Aufgabe des Komikers einmal öfter ums Eck zu denken als sein Publikum. Etablierte Prozesse aus unerwarteter Richtung zu hinterfragen. Probleme anzusprechen, die von anderen schon als unabänderlich akzeptiert wurden. Die geschärfte Aufmerksamkeit des Gegenübers auf das zu lenken, was sonst unter dem Radar bleibt. Und bei alledem den Verlauf des ganzen Abends stets im Blick zu behalten. Das Aufgabenprofil kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder. Denn manche Projekte brauchen einfach einen künstlerischen Schaffensprozess. Dass nix fix ist macht nix. Weil fix ist eh fad.

Vorträge



Fritz Böhle
Universität Augsburg
Der studierte Soziologe, Volkswirtschafter und Psychologe ist Vorstandsvorsitzender des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung in München und unterhält dort eine Forschungstätigkeit. Er unterrichtet an der Universität Augsburg Sozioökonomie und ist Leiter der Forschungseinheit für Sozioökonomie der Arbeits- und Berufswelt. Mit seinen Forschungen unterstützt der Autor zahlreicher Publikationen auch Unternehmen in Kooperationen bei der Technisierung und Organisation von Arbeit, Kooperation, Innovation und Kompetenzentwicklung. Forschungsschwerpunkte sind seit den 1980er Jahren der Umgang mit Unwägbarkeiten und Ungewissheit in der Arbeitswelt.

Thema des Vortrags: Improvisation im Projektmanagement – ein musikalischer Zugang zu Komplexität und Unsicherheit
Zeit: 14:00 - 14:45 Uhr

Für den Umgang mit Komplexität und Ungewissheit sind Kompetenzen notwendig, die bisher wenig beachtet wurden. Das in Unternehmen vorherrschende Leitbild des planmäßig rationalen Entscheidens und Handelns muss erweitert werden. Es wird (auch) notwendig, mit Gespür die Umwelt wahrzunehmen, bildhaft und assoziativ zu denken sowie Ziele und Lösungswege explorativ durch praktisches Handeln zu erkunden. Dabei ergeben sich überraschende Ähnlichkeiten zwischen den in der Arbeitswelt notwendigen neuen Kompetenzen und künstlerischem Denken/Handeln. Ein Beispiel hierfür ist die Improvisation in der Musik, speziell im Jazz.



Susanne Buchholzer
Frequentis AG
Nach über 10 Jahren im Angebots- und Prozessmanagement wechselte Susanne Buchholzer die Seiten und ist seit mittlerweile mehr als fünfzehn Jahren für die Leitung internationaler Projekte in sicherheitskritischen Geschäftsfeldern verantwortlich. Ihr Anspruch: erstellte Vorgaben auch selbst in der Anwendung in Beziehung zu setzen und zu optimieren.

Ihre aktuelle Herausforderung: Das operative Programmmanagement für das europaweite Forschungs- und Entwicklungsprojekt SESAR, in welchem Frequentis als Mitglied die Modernisierung des europäischen Air Traffic Managements (ATM) aktiv mitgestaltet.

Thema des Vortrags: Projektmanagement verleiht Flügel - neue technologische Lösungen im ATM-Bereich
Zeit: 15:20 - 15:55 Uhr

2012 transportierten 9,5 Millionen Flüge 700 Millionen Passagiere quer durch Europa. 2035 werden es 1,4 Milliarden Passagiere auf 14,4 Millionen Flügen sein. Um diesen steigenden Anforderungen gerecht zu werden modernisiert die Europäische Union im Rahmen der Single European Sky Initiative das europäische Flugverkehrsmanagement.

Das Single European Sky ATM Research (SESAR) Projekt wurde 2004 als technologische Säule der Single European Sky Initiative lanciert, in der 19 Mitglieder und über 100 Partnerunternehmen technische und operative Lösungen zur Modernisierung des europäischen Luftraums definieren, entwickeln, validieren und umsetzen.

Der Vortrag beleuchtet das dahinterstehende Projektmanagement und zeigt auf, wie sich Organisationen im Dschungel der Institutionen, Vorgaben und Projektbeteiligten arrangieren, um den Auswirkungen von Komplexität und Unsicherheit besser begegnen zu können.



Christof Constantin Chwojka
Notruf Niederösterreich
Christof Constantin Chwojka fungiert seit der Gründung 2003 als Geschäftsführer von Notruf NÖ, der Notrufleitstelle des Landes Niederösterreich. Mit über einer Million Dispositionen pro Jahr, davon 200.000 Notfalleinsätzen, ist Notruf NÖ die größte Einsatzleitung Europas und zählt zu den fünf größten weltweit. Neben der Entgegennahme und Disposition von täglich mehreren Tausend Notrufen und Krankentransportanforderungen gehört die Beauskunftung von zahlreichen Hotlines und Informationsdiensten wie dem Notruf 141, die Organisation des Ärzte-Nachtdienstsystems für Niederösterreich sowie der Betrieb von Pagernetz, einem Dienst zur landesweiten Alarmierung aller Einsatzdienste, Gesundheitsversorger und Blaulichtorganisationen, zu den Aufgabengebieten von Notruf NÖ.

Dem Österreichischen Roten Kreuz seit Beginn seines ehrenamtlichen Engagements 1997 verbunden ist es Chwojka ein persönliches Anliegen, Notrufstellen weltweit als wichtigstes Glied der Rettungskette kontinuierlich zu optimieren und zu stärken. Er ist seit über 20 Jahren in den Bereichen Präklinik und Sicherheit tätig und berät in diesen Fragen viele große europäische und asiatische Leitstellen.

Thema des Vortrags: Der Projektmanager als Lebensretter — die Rettungsleitstelle als projektorientierte Organisation
Zeit: 10:05 - 10:40 Uhr

Christof Constantin Chwojka berichtet in seinem Vortrag von einem europaweit einzigartigen Projekt, in dem ab 2003 bis dahin einzelne, dezentrale Dienststellen in einer kompletten Reformation und Zentralisierung im Notruf NÖ zusammengefasst wurden. Nach erfolgreicher Umsetzung wurden Leitstellensysteme in Dubai sowie anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Hamburg und Stuttgart unter Mithilfe des Teams aus Niederösterreich aufgebaut.

Weiters Thema: Die Rolle der Rettungsleitstelle im Wandel der Zeit – von der reinen Notfallannahme- und -weitergabestelle zur steuernden Organisation mit Servicecharakter. Wie erfolgen Planung, Standardisierung und Qualitätssicherung von mehreren tausenden täglichen unvorhersehbaren Einzelereignissen, welche Systeme müssen dafür zur Verfügung stehen und welche Rolle spielt der Mensch?



Philipp Haubner
Bundesministerium für Justiz
Philipp Haubner ist seit über zehn Jahren in verschiedensten Rollen im Software
Engineering in der Finanzbranche und im öffentlichen Sektor tätig. Als IT-Enterprise Architekt für das Bundesministerium für Justiz liegt sein aktueller Fokus neben IT-Management und IT-Governance auf der strategischen Initiative Justiz 3.0, der Digitalisierung der österreichischen Justiz. 

Thema des Vortrags: Digitalisierung ist Programm: Die strategische Initiative Justiz 3.0
Zeit: 11:55 - 12:30 Uhr

Ein Justizsystem ganz ohne Papierakten – nicht weniger hat die „Strategische Initiative Justiz 3.0“ zum Ziel. Im Rahmen dieses Programms entwirft das Bundesministerium für Justiz die künftige Gestaltung der IT-Arbeitsplätze der Justiz. Damit sollen die angebotenen Services für Bürger*innen und Unternehmen bei stetig wachsender Arbeitslast und zunehmenden Herausforderungen zeitgemäß und effizient bewältigbar gemacht werden.



Kevin Pajestka
TEC-Innovation GmbH




Markus Raffer
TEC-Innovation GmbH
Der CEO des innovativen Startups absolvierte die HTL für Gesundheitstechnik in Mistelbach. Nach einem Kurzaufenthalt an der FH Technikum Wien für Bio Medical Engineering gründete er basierend auf seiner HTL-Diplomarbeit ein Unternehmen mit Social Impact, um Walkassist, einen intelligenten Schuh zur Hinderniserkennung, zu realisieren. Als Verantwortlicher für F&E leitet er nun die firmeninterne Entwicklungstätigkeit und die Zusammenarbeit mit (außer)universitären Forschungseinrichtungen. 

Der zweite CEO von Tec-Innovation schloss mit 23 Jahren sein Jus-Studium ab und beteiligte sich noch während seiner Gerichtspraxis 2014 an Walkassist. Neben seiner Verantwortung in den Bereichen Business Developement, Sales und Investor Relations trägt er durch seine hochgradige Sehbeeinträchtigung auch maßgeblich zur Produktentwicklung bei. Die Vorstellung, ein sinnvolles Hightech-Produkt mit echtem Mehrwert zu entwickeln und dadurch gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen, ist die Motivation, seinen Traumberuf Unternehmer auszuüben.


Thema des Vortrags: Schritt für Schritt gegen die Unsicherheit
Zeit: 14:45 - 15:20 Uhr

Kevin Pajestka sagt: „Schon in der HTL und auf der FH haben wir Projektmanagement angewendet. Theoretisch schön und gut. Auf die Realität der Praxis wurde ich nicht vorbereitet.“

Seine Situation war gleich doppelt herausfordernd: Der Weg von einer Idee bis zur marktreifen Entwicklung einer Hardware, welche noch dazu besondere Anforderungen an die Sicherheit des Benutzers stellt, ist für sich selbst schon eine anspruchsvolle Aufgabenstellung. Diese frisch von der (Fachhoch-)Schulbank zu bewältigen ist nochmal eine Dimension schwieriger.

Der Jungunternehmer und Startup-Gründer berichtet gemeinsam mit seinem Co-Geschäftsführer Markus Raffer über ihren Erfolgsweg von der ersten Idee im Rahmen einer HTL-Diplomarbeit über die Firmengründung und Investorenakquise bis zur Marktreife – und wie die beiden jungen, unerfahrenen Geschäftsführer die vielen Stolpersteine am Weg mit eigens konzipierten Lösungsansätzen bewältigt haben.



Nives Šardi
Gemeinsam für Van der Bellen - Unabhängige Initiative für die Bundespräsidentschaftswahl 2016
Die studierte Betriebswirtin hat ihre Wurzeln als Consultant und Key Account Managerin in der Werbebranche und im Marketing bevor sie 2005 die Kampagnenleitung der Grünen Oberösterreich übernahm. 2011 erfolgte der Wechsel in das Kampagnenteam der Grünen Bundespartei, ab 2015 fungierte sie als deren Kommunikationschefin. 2016 übernahm sie die Kampagnenleitung im Team Van der Bellen und war federführend in die Gestaltung des Präsidentschaftswahlkampfs involviert. Aktuell leitet sie Sonderprojekte in der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei.

Thema des Vortrags: Wahlkampf3: Komplexität, Unsicherheit und defekte Briefkuverts
Zeit: 17:00 - 17:35 Uhr

Ein kleiner Einblick in das Projektmanagement des Bundespräsidentschaftswahlkampfs 2016 im Team Van der Bellen. Ein Wahlkampf, der durch einige unvorhersehbare Ereignisse der längste in Österreich je dagewesene war und auch aufgrund der breiten Bürgerbewegung und der Beteiligung hunderter Menschen bisher einzigartig. Die Rahmenbedingungen in einem Wahlkampf sind grundsätzlich relativ komplex und volatil, dieser Wahlkampf war aber was die Komplexität, Unsicherheit und Unberechenbarkeit der Umstände und Geschehnisse anbelangt, besonders bemerkenswert.



Iris Schirl-Böck
Fachhochschule des BFI Wien GmbH




Edgar Weiss
Fachhochschule des BFI Wien GmbH
Iris Schirl-Böck ist Soziologin, Leiterin des Masterstudiengangs "Projektmanagment und Organisation" und publiziert im FH-Forschungsfeld "Management projektorientierter Organisationen".

Edgar Weiss ist Stiftungsprofessor und Fachbereichsleiter für Persönlichkeitsbildung sowie Leiter des von der Stadt Wien/MA 23 geförderten Forschungsprojekts "Der Beitrag der Human-Factors-Forschung zum Management von Unsicherheit in projektorientierten Organisationen".

Thema des Vortrags: Management von Unsicherheit und Komplexität in projektorientierten Organisationen – von anderen lernen
Zeit: 11:10 - 11:45 Uhr

In ihrem Vortrag wird Ihnen das Duo die Human-Factors-Forschung näher bringen. Diese beschäftigt sich mit Kommunikations- und Entscheidungssituationen unter Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. Risiko, Unsicherheit und Unerwartetes prägen auch immer stärker den komplexen Projektalltag. Deshalb sind die Erfahrungen aus diesem Forschungsbereich für projektorientierte Unternehmen bedeutsam. Dabei geht es um den Umgang mit Unsicherheit bzw. Unerwartetem im Projektteam sowie in der Organisation.

Die Vortragenden möchten Anregungen zu folgenden Themen geben: Wie viel Normen bedarf es für die Projektarbeit, wie viel an Autonomie für das Projektteam? Wie sollten Entscheidungsprozesse zur Bewältigung von Unsicherheiten in der Organisation sinnvoll angelegt sein? Welche Kommunikations- und Steuerungsprozesse können Unterstützung bieten?



Guido Strunk
FH Campus Wien, TU Dortmund, Complexity-Research Wien
Der promovierte Psychologe und Betriebswirt ist als Privatdozent und Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland und Österreich tätig. Mit Complexity-Research hat er ein Forschungsinstitut gegründet, das Forschung und Beratung zum Management komplexer Systeme anbietet.

Thema des Vortrags: Achtung Nebel! Ein Komplexitäts-Crashkurs für Projektmanager*innen
Zeit: 16:25 - 17:00 Uhr

Die Behauptung, dass wir in einer immer komplexer werdenden Welt leben, findet sich fast täglich in Medienberichten, politischen Reden, Alltagsgesprächen und auch in wissenschaftlichen Fachartikeln. Dabei wird selten deutlich, was mit „Komplexität“ eigentlich gemeint ist. Die moderne Komplexitätsforschung (Chaosforschung) zeigt, dass Komplexität mit einem Nebel vergleichbar ist. Kurzfristige Vorhersagen sind möglich, langfristige nicht. Der Vortrag verdeutlicht die Gründe für das Entstehen von Komplexität und zeigt Möglichkeiten zum Umgang mit Komplexität auf.

Workshops

Workshop 1


Anna-Maria Muck, zJPM
next level consulting
Anna-Maria Muck ist Psychologin und als Consultant bei next level consulting tätig. In ihrer Arbeit als Beraterin beschäftigt sie sich aktuell sehr stark mit modernen Führungsprinzipien und deren Auswirkung auf die Projektkultur. Als Menschen- und Organisationsentwicklerin ist es ihr Credo, Menschen zu bewegen, begleiten und zu berühren.

Titel des Workshops: Kollegial ist nicht egal – einfach führen im komplexen Umfeld
Zeit: 11:00 - 12:30 Uhr

Kollegiale Führung - führt das nicht zum totalen Chaos? Im zunehmend komplexeren Umfeld wird es immer wichtiger, die Anforderungen auf mehrere Schultern zu verteilen und dem Team mehr Verantwortung zu übertragen. Ist Führung in einem solchen Umfeld noch möglich/nötig? Oder endet es im totalen Chaos? Entscheiden Sie selbst und stellen Sie bei diesem Workshop moderne Führungsprinzipien für sich selbst auf den Prüfstand. Erleben Sie Führung aus einem anderen Blickwinkel!

Workshop 2


Roland Gareis
Roland Gareis Consulting GmbH




Lorenz Gareis, zPM
Roland Gareis Consulting GmbH
Roland und Lorenz Gareis sind Geschäftsführer der Roland Gareis Consulting GmbH. Sie beraten nationale und internationale Unternehmen aus zahlreichen Industrien und Branchen zu den Themen Projekt- & Programmmanagement, Changemanagement, Prozessmanagement sowie Business Analyse. Gemeinsam haben sie im April 2017 das Buch „PROJEKT.PROGRAMM.CHANGE“ veröffentlicht, dass nach 14 Jahren den Klassiker „Happy Projects!“ ablöst.

Roland Gareis ist Entwickler des Managementansatzes „Management by Projects“. Er war Vorstandsvorsitzender von Projekt Management Austria, Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Academic Director eines Professional MBA an der WU Executive Academy. 2014 wurde ihm der IPMA® Research Achievement Award verliehen.

Lorenz Gareis verfügt über langjährige Erfahrung als Consultant, Trainer und Projektmanager auf nationaler und internationaler Ebene. Er ist Lektor für Projektmanagement an der Fachhochschule des BFI Wien. 

Titel des Workshops: Change by Projects... In der VUCA-Welt machen die Werte den Unterschied.
Zeit: 14:00 - 15:30 Uhr

In der Architektur von Changes haben Projekte und Programme eine wichtige Funktion. Sie sind die temporären Organisationen zum Durchführen der jeweils notwendigen Veränderungen. Die einzelnen Projekte und Programme eines Changes sind professionell zu managen. Da sie zum Realisieren einer Changevision beitragen sollen, erfolgt das Managen der einzelnen Projekte im Kontext des Changemanagens.

Eine integrative Betrachtung der Werte des Change- und des Projektmanagens ist notwendig. Daraus leiten sich Konsequenzen für die Ziele, die Rollen und die Methoden des Change- und des Projektmanagens ab.

Im Rahmen des Workshops werden Beispiele zur Darstellung des Zusammenhangs zwischen Projekt- und Changemanagen und den zugrundeliegenden Werten behandelt. Die unterschiedlichen Erfahrungen aus der Praxis werden gemeinsam reflektiert.

Workhop 3


Gernot Haitzmann, zPM
Projekt Management Austria




Arkad Kuhnle, zSPM
Projekt Management Austria
Gernot Haitzmann leitet seit November 2016 die Zertifizierungsstelle von Projekt Management Austria. Davor war er neun Jahre Universitätslektor für Projektmanagement an der FH des BFI Wien bzw. dem Akademiker*innenzentrum Wien (Universität Graz) sowie sechs Jahre als Leiter des Projektmanagement Offices einer Forschungseinrichtung für Elektronik und Umwelt tätig. Als verantwortlicher Projektleiter ist Gernot Haitzmann Experte für die Umstellung der pma/IPMA-Zertifizierungen von ICB 3.0 auf ICB 4.0.

Der Aufbau von Projektmanagement und die Verbesserung von Abläufen ist der rote Faden im Lebenslauf von Arkad Kuhnle – sowohl bei seinem Arbeitgeber Atos als auch bei pma und eigenen Kunden. Seit 2000 Level B zertifiziert und ab 2002 als Assessor tätig war Arkad Kuhnle von 2002 bis 2006 im Vorstand von pma vertreten. Bis heute leitet er das pma Scheme Committee for Certifications, berät die Zertifizierungsstelle und vertritt pma international im Council of Delegates der IPMA. 

Titel des Workshops: Das ist fix – IPMA Zertifizierungen in 2018
Zeit: 16:25 - 17:25 Uhr

Die International Project Management Association (IPMA®) hat ihren weltweit gültigen Zertifizierungsstandard ICB überarbeitet und die aktualisierte Version ICB 4.0 herausgegeben. Die ICB 4.0 ist ab 2018 Grundlage für alle pma/IPMA®-Zertifizierungen.

Dieser Workshop behandelt die wichtigsten Neuerungen zu Inhalt und Ablauf der pma/IPMA®-Zertifizierungen. Neben den Anliegen der Workshopteilnehmer*innen werden auch die folgenden Fragen beantwortet:

  • Was ändert sich von ICB 3.0 auf ICB 4.0?
  • Welche Auswirkungen ergeben sich für Zertifizierungskandidat*innen?
  • Welche Fristen sind zu beachten?
  • Wie funktioniert die Re-Zertfizierung eines ICB 3.0 Zertifikats?

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