Vortragende



Die Vortragenden beim pma focus 2018:


Keynotes


Bernd HufnaglBernd Hufnagl
Hirnforscher, Benefit GmbH
Bernd Hufnagl studierte Biologie und Medizin mit dem Schwerpunkten Neurobiologie, Hirnforschung und Verhaltensbiologie. Er ist langjähriger Lehrbeauftragter an der Universität Wien und an der Universitätsklinik für Neurologie am Allgemeinen Krankenhaus Wien. Außerdem ist Bernd Hufnagl Dozent am Management Center Innsbruck (MCI), Buchautor und Speaker für Keynotes, Kongressvorträge und Dinnerspeeches im In- und Ausland. Der Hirnforscher bringt 17 Jahre Erfahrung in der Beratung, Implementierung, Organisation und Evaluierung professionellen betrieblichen Gesundheitsmanagements in national und international tätigen Organisationen mit.

Keynote: "Need for Speed? Gehirngerechtes Arbeiten im Projektmanagement"

Haben Sie auch schon bemerkt, dass langsames Rasenmähen oder andere handwerkliche Tätigkeiten total entspannend sind? - In der digitalen Welt der Beschleunigung etwas scheinbar Anachronistisches. Ist es aber nicht, es ist Ausdruck der Sehnsucht nach dem Einfachen, Langsamen, dem Durchschaubaren, dem Bewältigbaren. Unser Gehirn benötigt dieses Gefühl zur Beruhigung. Diese einfache Erkenntnis wird immer wichtiger, denn der Komplexitätsgrad und damit die gefühlte Lebens- und Arbeitsgeschwindigkeit nimmt zu. Trotzdem ist es undenkbar, dass wir noch vor wenigen Jahren zur Kommunikation, Informationssuche und -übermittlung Stunden und Tage benötigt haben. Immer auf „speed“ zu sein hat allerdings erhebliche Nebenwirkungen: Angst- und Neugier Trieb sind ständig aktiv, Muße, Geduld, innere Ruhe und Tagträumen wird zur absoluten Seltenheit. Stress ist die Folge, was in diesem Zusammenhang dazu führt, dass wir die Welt als noch beschleunigter wahrzunehmen beginnen, dabei aber die Effizienz der eigenen Leistung dramatisch sinkt.

Stimmt also die Hypothese, dass unsere digitalisierte, mobile, agile und volatile Arbeitswelt keine idealen Rahmenbedingungen für „hirngerechtes“ Arbeiten mehr bietet? Sind Projektmanager*innen Opfer des beschleunigten „Systems“ und werden durch noch mehr Speed zwangsläufig krank und ineffizenter, oder sind wir eigenverantwortlich für die Schaffung hirngerechter Bedingungen?

Omar SarsamOmar Sarsam
Kabarettist, Arzt
Omar Sarsam ist Kabarettist und Kinderchirurg. Er hat irakische Wurzeln mit tschechischen und kroatischen Einflüssen, ist aber in Österreich aufgewachsen, was seiner Meinung nach ein Privileg darstellt. Kurz: ein echter Wiener. 2004 stand er bei der Impro-Show "Hands Up" im Wiener Kabarett Niedermair erstmals auf der Kabarettbühne. Gemeinsam mit Marc Bernhuber gründete er die Discoparty Brothers. Sie landeten den Hit "Disco, Disco, Party, Party" mit mehr als 16 Millionen Klicks auf Youtube. Mit dem Programm "Diagnose: Arzt" startete im Februar 2016 das erste Soloprogramm von Omar Sarsam. Im November 2017 präsentierte Omar Sarsam sein Adventprogramm „Oh Du Andere“ zum ersten Mal. Seit Februar 2018 ist er mit dem aktuellen Kabarettprogramm „HERZALARM“ unterwegs. Omar Sarsam ist verheiratet und hat 2 Kinder.

Keynote: "Herzalarm - wenns schnell gehen muss"

Herzalarm - wenn´s schnell gehen muss, gibt es nur eines was falsch ist: NIX
Manchmal stellt sich der Entspannteste als zeitgleich der Schnellste heraus. Zum Beispiel, wenn er sich in sein Auto setzt. Völlig entspannt. 

Omar Sarsam zeigt Ausschnitte aus seinem aktuellen Kabarettprogramm Herzalarm.

Vorträge


Florian Halm
Florian Halm
Lehrgangsleiter "Informationsdesign" und "Innovationsmanagement", Geschäftsführer, Donau-Universität Krems,  Lemonlab Mediengestaltung
Florian Halm ist Lehrgangsleiter für die Universitätslehrgänge "Informationsdesign", "Innovationsmanagement" sowie "Technische Kommunikation und Medienmanagement" an der Donau-Universität Krems. Neben seiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied der Information Design Association (IDA), ist er Gründer des "Expertcluster Informationsdesign" bei Design Austria und hält regelmäßig Vorlesungen rund um das Thema Design an nationalen und internationalen Hochschulen.

Vortrag: "Information Overload? Information Design!"

Digitalisierung, Big Data, Automatisierung… Immer mehr Daten prasseln immer schneller auf uns ein. In einer zunehmend komplexen Welt ist das rasche Verknüpfen und Integrieren großer Datenmengen zu einem entscheidenden wirtschaftlichen, sozialen und damit auch gesellschaftlichen Erfolgskriterium geworden. Die Fähigkeit, Informationen so zu gestalten, dass diese von den Zielgruppen optimal genutzt werden können, entwickelt sich zu einem zentralen Erfolgsfaktor für Organisationen. Aber wie kann Information aufbereitet werden, dass der Mensch damit umgehen kann?

Der Vortrag zeigt, wie Informationsdesign in Projekten genutzt werden kann um trotz großer Datenmengen rasch qualifizierte Entscheidungen treffen zu können und welche Auswirkungen fehlende oder nicht zielgruppengerechte Auseinandersetzung mit Daten hervorruft.

Robin HeiligRobin Heilig
Leitung FastLane, PACE - Digitale Innovation und FastLane, Stadt Wien
Robin Heilig, Co-Leiter von PACE, dem ersten magistratsinternen Startup, war jahrelang Projektleiter für Großprojekte und strategische Projekte. Nach seiner Zeit als Senior E-Government Consultant und der Leitung des Strategiebüros übernahm er, im Rahmen der Digitalen Agenda Wien, die Aufgabe das virtuelle Startup D.A.R.T. aufzubauen und zu leiten. D.A.R.T. entwickelte die erfolgreiche Sag’s Wien App. Um die Anforderungen der Digitalisierung noch besser erfüllen zu können, wurde in der Folge im August 2017 PACE gegründet, das Robin Heilig in einer dualen Führung mit DI Christian Habernig leitet.

Vortrag: "Das Gebot der Stunde: Geschwindigkeit. Die Antwort der Stadt Wien: ein internes Startup"

Die Digitalisierung bzw. die mit ihr einhergehende Rasanz der Veränderungen fordert auch die städtische Verwaltung zum Wandel auf. Um diese Anforderungen noch besser erfüllen zu können wurde PACE gegründet – quasi ein Stadt Wien-internes StartUp. PACE arbeitet agil, interdisziplinär, partizipativ und in neuen Arbeitsmodellen. Darüber und über die Herausforderungen im Wechselspiel zwischen der Regelorganisation und PACE, sowie die daraus resultierenden organisationsinternen Veränderungen berichtet Robin Heilig in seinem Vortrag.

Damian IzdebskiDamian Izdebski
Gründer und Geschäftsführer, techbold
Damian Izdebski kam 1992 mit seiner Familie von Polen nach Wien. Im Alter von 23 Jahren gründete er mit seiner Frau den IT-Händler Ditech und baute ihn rasant zum größten Onlinehändler seiner Branche mit gut 300 Mitarbeiter*innen aus. 2013 erhielt sein Unternehmen die Österreichische Staatsauszeichnung für besondere wirtschaftliche Leistungen, im Jahr darauf war Ditech insolvent. Über seine Erfahrungen schrieb Izdebski ein Buch: "Meine besten Fehler".

Vortrag: "Speed - the new currency of business"

In seinem Vortrag „Speed - the new currency of business“ hält Damian Izdebski ein Plädoyer für Geschwindigkeit. Geschwindigkeit hat das Leben von Damian Izdebski stark geprägt. Das Bonmot von Mario Andretti "If everything seems under control, you are not going fast enough" könnte sein Motto sein. Damian Izdebski möchte alle inspirieren, Risikobereitschaft und Mut zu Geschwindigkeit zu zeigen. Denn Geschwindigkeit ist zwar riskant, aber Stillstand ist tödlich. Der Vortrag fasst die Geschichte seines Erfolges, die Geschichte seines Scheiterns und die Rolle von Geschwindigkeit in beiden Geschichten zusammen.

Karin KronederKarin Kroneder
Leitung Project Management Shared Services, Leitung Projekt Riad, Siemens Mobility GmbH






Franz Stauber, Leitung Project Management Shared Services, Leitung Projekt Riad, Siemens Mobility GmbH
Dipl. Ing. Karin Kroneder ist seit 27 Jahren in der Siemens AG Österreich (heute Siemens Mobility) tätig und leitet die Abteilung "Projektmanagement Shared Services", welche die weltweiten Metro Projekte der Siemens Mobility mit Experten zu Anforderungs- / Änderungs- / Dokumenten- und Konfigurationsmanagement ausstattet und den Projekten auch die Teilprojektleiter und Project Operations Officer zur Verfügung stellt. Karin Kroneder ist IPMA certified PM Executive (Level A), certified SCRUM Master und Assessorin für PM@Siemens Zertifizierungen.

Dipl. Ing. Franz Stauber ist seit 21 Jahren in der Siemens AG Deutschland (heute Siemens Mobility) im Gesamtprojekt- und Schienenfahrzeuggeschäft tätig. Zu seinem persönlichen Projektportfolio zählen erfolgreich abgewickelte Projekte wie Metro Oslo, verschiedene Combino Projekte und der SkyTrain Düsseldorf. Sein internationaler Kontext hat ihn bisher nach Malaysia, Thailand, Japan, Oslo und nun auch nach Riad und Wien geführt. Seit 5 Jahren ist er Projektleiter des Fahrzeugprojektes Metro Riad. Franz Stauber ist PM@Siemens zertifizierter Senior PM.

Vortrag: "Zug fährt ab - Eine Metro für Riad"

Ihr habt die Uhr – wir die Zeit…

Geschwindigkeit ist im Schienenfahrzeugbau üblicherweise keine Maßzahl des Projektmanagements, sondern vielmehr eine relevante Maßzahl für das Endprodukt.
Andererseits ist die Einhaltung des Lieferdatums mit hohen Pönalzahlungen verbunden und darum ist "Langsamkeit" auch keine Option...

Wir möchten in unserem Vortrag auf die Herausforderungen im Schienenfahrzeugbau im Allgemeinen und im Besonderen im Kontext der Zeit eingehen und nehmen Sie deshalb mit auf eine Reise nach Riad: 6 Millionen Einwohner, Hauptstadt des Königreichs Saudi-Arabien. Eine Metro für Riad – gebaut von Siemens Mobility in Wien Simmering.

Christoph LienhartChristoph Lienhart
Projektleiter Stuttgart 21, Deutsche Bahn AG
Berufserfahrung:
seit 2015 Deutsche Bahn AG, Projektleiter Stuttgart 21
2013 - 2015 Bereichsleiter BERNARD Ingenieure
2006 - 2013 Baumanagement ÖBB Infrastruktur AG
2002 - 2006 Bauleitung PORR AG

Ausbildung:
CEU Business School, Budapest - Executive MBA
Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Technische Universität Graz - Wirtschaftsingenieurwesen/Bau
Universität Granada, Spanien

Vortrag: "Im Zug der Zeit: Das Megaprojekt Stuttgart 21"

Stuttgart 21 ist die komplette Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart, der unter anderem 4 Bahnhöfe, 16 Tunnel und 18 Brücken umfasst. Nach Planungen ab 1994 und Genehmigung der größten Abschnitte in 2005/06 wurde das Gemeinschaftsprojekt 2009 beschlossen. Baubeginn war 2010, seit 2014 laufen die Arbeiten auf Hochtouren.

Gesamtkosten von knapp 8 Milliarden Euro: Am Megaprojekt Stuttgart 21 ist vieles enorm – auch die Herausforderungen an das Projektmanagement.

Projektleiter Christoph Lienhart führt am Beispiel von Stuttgart 21 durch den Lebenszyklus von Infrastrukturgroßprojekten und geht auf deren Besonderheiten und Herausforderungen ein.

Martin Liebmann
Martin Liebmann
Obmann, Verein zur Verzögerung der Zeit
Der Philosoph und Unternehmer ist Obmann des Vereins zur Verzögerung der Zeit an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und gründete 1997 die IfM – Institut für Markenführung GmbH in Lübeck, in der er noch heute als geschäftsführender Gesellschafter tätig ist. Schon seit seinem Philosophie- und Politologiestudium in Tübingen und Hamburg beschäftigt er sich mit den Ursachen und Wirkungen von Beschleunigung auf Mensch, Organisation und Gesellschaft.

Vortrag: "Ausgebremst - die Grenzen der Beschleunigung im Projektmanagement"

Technik, sozialer Wandel und Lebenstempo werden immer schneller. Das spüren Projektmanagerinnen und Projektmanager in besonderem Maß, weil die allgemeinen Beschleunigungsfaktoren in Projekten besonders stark zur Wirkung kommen. Die Eigenzeit insbesondere sozialer Prozesse steht dazu in einem unauflösbaren Widerspruch, denn menschliche Beziehungen – gekennzeichnet durch die Notwendigkeit von Vertrauensaufbau und das Aushandeln von Konflikten – lassen sich nicht beschleunigen. Inwieweit kann die Selbstverpflichtung der Mitglieder des Vereins zur Verzögerung der Zeit – immer dann innezuhalten und zu reflektieren, wenn blinder Aktivismus und partikulare Interessen Scheinlösungen produzieren – einen Beitrag zur besseren Qualität von Projekten leisten?

Elisabeth PetracsElisabeth Petracs
Corporate Project Management, A1 Telekom Austria



Philipp RettenbacherPhilipp Rettenbacher
Corporate Project Management, A1 Telekom Austria
Elisabeth Petracs arbeitet seit mehr als 15 Jahren in der Telco Branche. Ihr Aufgabenfeld umfasst Personalentwicklung, Trainings und Consulting sowie Workshop Facilitation. Sie unterrichtet an der Donau-Universität Krems und gibt Vorträge in den Themenbereichen Wissensmanagement, Prozessmanagement und Projektmanagement. Sie hat in Krems Wissensmanagement studiert.

Philipp Rettenbacher kommt ursprünglich aus dem IT Umfeld und hat sein Wissen über Leadership und Organisational Change in verschiedenen Unternehmen aufgebaut, die sich mit Software Entwicklung, Projekt Management, Business Analyse und IT Architektur beschäftigen. Während des Firmenmergers von A1 im Jahr 2010 war Philipp Teil des IT Management Teams das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die neue Form der Zusammenarbeit zu schaffen. 2014 wechselte Philipp in die zentrale Portfolio und Projekte Organisation, wo er nun der Abteilung für das zentrale Großprojektmanagement vorsteht. Das Team besteht aus 20 erfahrenen ProjektmanagerInnen, die die größten und komplexesten Projekte mit hohem Transformationsanteil leiten. Weiters verantwortet die Abteilung den unternehmensweiten Projektmanagement-Prozess und die Aus- und Weiterbildung der ProjektleiterInnen bei A1.

Vortrag: "Die agile Organisation: Über Wollen, Können und Dürfen"

Als größter österreichischer Kommunikationsanbieter arbeitet A1 seit mehr als 10 Jahren mit verschiedensten agilen Ansätzen. Mittlerweile wissen wir: Wenn Digitalisierung die Frage ist, ist Agilität nicht immer die Antwort. Und: es gibt kein Patentrezept. In unserem Vortrag gehen wir auf die Herausforderungen in der Zusammenarbeit in Projektteams ein, die durch die rasant voranschreitende Digitalisierung entstehen. Wir stellen die Menschen in den Projekten in den Mittelpunkt und präsentieren Denkanstöße, was sich Leader (zB Projektleiter) von Bienen abschauen können, um mit der wachsenden Informationsflut und den Belastungen durch den gesellschaftlichen Wandel klar zu kommen.

Robert StockerRobert Stocker
Leiter Abt. II/13 - Krisen- und Katastrophenmanagement und Koordination Zivile Sicherheit, BMI, Staatliches Krisen- und Katastrophenschutz-management

Robert Stocker ist Leiter der Abt. II/13 - Krisen- und Katastrophenmanagement und Koordination Zivile Sicherheit im Bundesministerium für Inneres, Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement. In seiner Vergangenheit war er außerdem bei der Polizei und als Kommunikationstrainer tätig. 

Vortrag: "Zivile Sicherheit: Wenn aus Komplexität operative Hektik wird"

Spontane Ereignisse mit komplexen Auswirkungen erfordern variable, mehrschichtige Aktionen und Reaktionen. Unvorhersehbare Ereignisse erfordern umfassende Planung und Vorbereitung, um im Moment des Eintretens handlungsfähig zu sein. Aus Projektmanagement-Perspektive bedeutet das: Projektbeginn: unklar, Projektumfang: ebenso. Aber wenn die Sirene losgeht, geht das Projekt los. Wie sich die staatliche Ebene darauf vorbereitet und was Projektleiter*innen von ihr lernen können, erfahren Sie in diesem Vortrag.

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